Antoinette Lühmann

Über mich: Antoinette Lühmann

Antoinette Lühmann Autorin Märchenerzählerin Story Coach

Ich liebe Geschichten. Als Kind habe ich sie verschlungen, um der Wirklichkeit für eine Weile zu entkommen und in eine andere Welt abzutauchen.

Später habe ich Geschichten geschrieben, um meine eigenen Welten zu erfinden, in denen ich mich verlieren konnte.

Doch dann habe ich etwas Neues gelernt: das Schreiben kann mir auch helfen, die Wirklichkeit zu deuten und meine Vergangenheit besser zu verstehen.

Wie alles begann ...

Ich habe schon als Kind Geschichten geliebt. Ich habe einen ganzen Sommerurlaub auf dem Campingplatz im Schatten gelegen und war in der unendlichen Geschichte von Michael Ende versunken. Ich habe die ganze Stadtbibliothek in meiner Heimatstadt Celle nach Märchenbüchern aus allen Ländern durchsucht. In den letzten Jahren an der Schule habe ich an meiner ersten Schreibwerkstatt teilgenommen und begonnen, regelmäßig zu schreiben und Texte, Lieder, Gedichte und Geschichten zu erfinden. Später haben wir dann Lesenachmittage zu polnischer oder französischer Literatur veranstaltet. Ich habe alles gelesen, was ich in die Finger bekommen konnte. Je dicker das Buch, umso besser.

Und nach der Schule?

Während meines Studiums in Lüneburg und Hamburg habe ich weiter geschrieben und gelesen. Ich habe Kurse belegt und gelernt, auch längere Texte zu strukturieren, Ideen zu sammeln und die Muse zu füttern. Und irgendwann hielt ich stolz mein erstes Buch in den Händen. Bis heute erscheinen große und kleine Geschichten und Sachbücher in großen deutschen Kinderbuchverlagen. Ich lese und schreibe und lerne. Jeden Tag. Und ich liebe es.

Alte Geschichten haben mir einen neuen Blick auf die Gegenwart gezeigt.

Es war einmal ...

Als ich nach dem Studium in Elternzeit ging, machte ich einige Fortbildungen, um etwas Neues zu lernen. Eine davon hat mein Leben und meine Sicht auf die Welt nachhaltig verändert. Ich war auf einem Märchenhof und habe mich zu einer Märchenerzählerin ausbilden lassen.

Es fiel mir so leicht, die alten Geschichten in mich aufzunehmen und beim Erzählen durch mich hindurch fließen zu lassen.
Ich wollte Bilder im Kopf entstehen lassen und liebe den Moment, wenn große und kleine Menschen mich mit offenem Mund anschauen und darauf warten, dass wir den Drachen besiegen, den Prinzen retten und die verzauberte Kristallkugel finden.

Aber die Märchen haben mir noch viel mehr geschenkt.
Denn ich habe mich weiter fortgebildet und auch die therapeutische Dimension von Märchen erlernt.

Diese alten Geschichten tragen Weisheiten in sich und sie helfen mir auch heute, mein Leben mit ihrer Hilfe zu deuten. In Bildern und Symbolen verschlüsselt erzählen die Märchen von allen denkbaren Situationen, die ich als Mensch erleben kann. Und das Zauberhafte ist: sie kennen immer eine Lösung.

Schreibe deine Geschichte und heile deine Vergangenheit

Ich lese jedes Jahr ein Buch über das Schreiben und besuche eine Fortbildung und möglichst auch eine Buchmesse. So lerne ich viele Autorinnen kennen und bekomme immer neue Impulse zum Beispiel zum Kolumnen schreiben oder fürs Radio, zu Fantasywelten oder Serien.

Besonders berührt haben mich die Memoir Kurse, die ich in den letzten Jahren besucht habe. Dadurch habe ich verstanden, dass wir immer unsere eigene Geschichte erzählen und dass es gut ist, diese Geschichte zu kennen.

Geschichten können dir helfen, dein eigenes Leben und die Welt besser zu verstehen.

Was ich mache, wenn ich nicht schreibe? Segeln, Stricken, Singen...

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